Kurzbeschreibung: Wenn Sie etwas mehr über die berühmten Gärten in Marrakesch wissen wollten, oder die man einen korrupten Bullen entsorgt, oder wie man als Frau in Saudi Arabien über die Runden kommt und gleichzeitig unangenehme Zeitgenossen beseitigt, fragen sie Crash Cuningham. Unsere Auftragskillerin ist dieses Mal im arabischen Raum unterwegs und obwohl sie eher auf warme Temperaturen steht, die Wüste in Saudi Arabien ist sogar für sie grenzwärtig. Aber verpassen sie nie ihrer Freundin einen Bauchschuss. NIEMALS!Endlich hatte sie einen Auftrag in der Stadt der Liebe. Paris. Dort wo die Menschen schön sind, das Wetter warm und die Dessousläden einfach der Hammer. Aber nein, wer hätte auch damit gerechnet das ihr Kunde eine Verstärkung dabei hätte. Und das diese Verstärkung einen Terroranschlag plant. Aber Marokko ist ja auch schön und auch die rollige Wildkatze, die Crash in Form einer wunderschönen Stewardess hinterher läuft, könnte Crash gefährlich werden. Vor allem wenn Marcy zuhause davon erfahren würde. Irgendwo würde sie bestimmt noch eine eiserne Jungfrau finden, in die sie Crash sperren könnte.„Der einsamste Mensch auf der Welt sitzt alleine da, umgeben von sieben Milliarden weiteren einsamsten Menschen.“ Oh. Mein. Gott. Ist das ein Schwachsinn. Ich neige zwar zu Eigenartigkeiten, aber das ist selbst für mich zu heftig. Ich reiße das bescheuerte Blatt von dem bescheuerten Block, auf dem eigenartigerweise nur noch wenige Blätter übrig sind, und zerknülle es in meiner Hand zu einer kleinen, bescheuerten Kugel. Das war der verzweifelte Versuch, meiner Liebsten einen Brief zu schreiben, und gleichzeitig aus tiefstem Herzen um Entschuldigung zu bitten, für das, was ich ihr angetan hatte. Dabei mache ich doch nur meinen Job. Und das war nicht der erste Versuch, wie der mittelgroße Haufen Papierkugeln auf dem Boden beweist. Schreiben war noch nie so mein Ding, aber das hier ist besonders schwer. Wenn ich das versaue, und ich bin mir sicher, ob ich das schon geschafft habe, werden die Konsequenzen fürchterlich sein. Marcy ist leicht aufbrausend und in ihrem Zorn sehr emotional. „Na? Läuft es nicht?“ Der fette Typ neben mir geht mir langsam fürchterlich auf die Nerven. Seit unserem Start vor einer gefühlten Ewigkeit sabbelt er mich von der Seite her voll. Wenn das so weiter geht, garantiere ich für nichts mehr, da meine Nerven sowieso schon am Boden liegen. Ich bohre den billigen Plastikkugelschreiber, den mir die Fluggesellschaft zur Verfügung gestellt hat, durch die Papierkugel in meiner Hand, und stelle mir vor, es wäre sein Oberschenkel. Nicht, dass das wirklich gehen würde. Ich habe es schon einmal in einem Einsatz versucht, aber außer einem kleinen blauen Fleck hatte ich damals keinen Erfolg. Diese billigen Dinger zersplittern einfach zu leicht. Besser geht es mit einem Bleistift, die halten richtig etwas aus, auch das habe ich schon bewiesen. Man glaubt gar nicht, was ein spitzer Bleistift an einem menschlichen Körper für einen Schaden anrichten kann. Ge ..
|