Kurzbeschreibung: Hilma af Klint schuf ihre Bilder zwischen 1906 und 1915 und war davon überzeugt, dass die Welt noch nicht bereit sei für ihr epochales Werk (allein 1500 Gemälde), weshalb sie es erst zwanzig Jahre nach ihrem Tod ausstellen lassen wollte. Sie geriet in Vergessenheit oder wurde gar absichtlich vergessen. So blieben ihre Bilder bis 1986 nahezu unentdeckt. Die Ausstellung ihres Werks im Guggenheim Museums in New York im Jahr 2019 war die bestbesuchte in der 60-jährigen Geschichte des Museums. „Im Grunde genommen geht es in diesem Buch um die Frage, was es bedeutet, Künstlerin zu sein und in dem Wunsch, der Welt etwas von Bedeutung zu hinterlassen, einen Kreis von Unterstützerinnen zu haben. Es geht darum, sich auch gegen Widerstände Zugang zu einem nicht kartografierten Gebiet zu verschaffen, Mut zu zeigen und das nötige Durchhaltevermögen zu besitzen, um trotz der Gegenwehr und der Zweifel der Umwelt seinem Ziel treu zu bleiben. Hilma af Klint schuf Kunstwerke, die ihrer Zeit weit voraus waren. Und dennoch wurde sie bis vor Kurzem überall abgetan, missverstanden und ignoriert. Dass es die Bilder überhaupt noch gibt, ist an sich schon ein Wunder, denn sie haben Jahrzehnte ohne professionelle Konservierung auf einem Dachboden überdauert – wieder ein Beispiel dafür, dass diese Kunstwerke allen Widrigkeiten trotzen. Wie schade, dass sie nicht mehr erleben konnte, dass sechshunderttausend Menschen Eintrittskarten zum Guggenheim Museum kauften, eine Resonanz, wie sie dort bis jetzt kaum vorgekommen war. Offenbar hat Hilma recht behalten: Sie hat für die Zukunft gemalt." ..
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