Kurzbeschreibung: Sie sind unter Pseudonym eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen im Bereich der historischen Sagas. Was hat Sie dazu bewogen, Ihre neue Danzig-Saga nun unter ihrem richtigen Namen zu veröffentlichen? Ich habe unter vielen Pseudonymen veröffentlicht, was nur selten auf eigenen Wunsch sondern meist auf Wunsch meiner Verlage geschah. Die Trilogie „Danzig“, die mir sehr am Herzen liegt, wollte ich nun endlich unter meinem richtigen Namen, Hilke Sellnick, erscheinen lassen. Mit jeder Ihrer erfolgreichen Bestseller-Sagas entführen Sie Ihre Leserinnen in neue Städte und Epochen. Was hat Sie an Danzig am meisten fasziniert? Warum ich über die Stadt Danzig schreiben wollte, war mir zunächst selbst nicht klar. Es war ein Gefühl. Inzwischen bin ich mir selbst auf die Spur gekommen: wie mein Familienname schon zeigt, stammen die Sellnicks aus dem Osten, aus Königsberg und aus Rauschen. Das ist nicht weit von Danzig entfernt. Also könnte es eine generationenübergreifende Nostalgie sein. In Ihren Romanen lassen Sie das Leben in einer vergangenen Epoche in den Köpfen Ihrer Leserinnen wieder „auferstehen“. Wie aufwendig ist die Recherche zu einem solchen Roman? Recherchen sind naturgemäß aufwendig, denn sie umfassen viele Gebiete. Von der politischen Situation der entsprechenden Zeit in ganz Europa über die geographischen Gegebenheiten, die geistigen Strömungen etc. bis hin zu den Fragen: wie lebten die Menschen damals in Danzig, wie sah ihr Alltag aus, wie waren sie gekleidet, welche Vorstellungen waren in ihren Köpfen. Ich liebe Recherchen, muss aber aufpassen, mich nicht darin zu verlieren. Haben Sie eine Lieblingsfigur? Und wie wird es mit Johanna weitergehen? Meine Lieblingsfigur ist natürlich Johanna. Zu Anfang ist sie ein verwöhntes, leichtsinniges Ding, die ihr Leben durch eine große Dummheit auf den Kopf stellt. Sie fällt tief, kann sich aber mit Klugheit, Großherzigkeit und klugem Geschäftssinn wieder aufrichten. Die große Liebe ihres Lebens wird sie erst nach langen Kämpfen finden. ..
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