Kurzbeschreibung: Hazel studiert in London und findet Menschen anstrengend.Anstatt Partys mit ihren Kommilitonen zu feiern, verbringt sie die Wochenenden mit ihrem Zwillingsbruder Mike bei Filmen und alten Serien.In letzter Zeit kämpft die junge Studentin aber immer mehr mit den Auswirkungen ihrer kühlen Ausstrahlung auf andere.Ihre Sehnsucht nach neuen Erfahrungen entlädt sich in einem Aufsatz, den sie ausgerechnet im Kurs des berüchtigten Philosophieprofessors schreibt.Professor Hastings ist anspruchsvoll. Streng. Attraktiv.Als er Hazel zu seiner Sprechstunde lädt, weil er etwas Ungewöhnliches zwischen den Zeilen ihres Aufsatzes entdeckt hat, ergibt sich für sie die Möglichkeit, in ein Abenteuer einzuwilligen. Mit einem Mann, der erfahren ist, aber auch ohne Ende fordernd. Und keine von Professor Hastings Forderungen ist konventionell. AUSZUG»Professor Hastings. Er gibt diesen Kurs. Fällt dir etwas Ungewöhnliches an den ersten Reihen auf?«Ich muss nicht lange überlegen, bis mich die Erkenntnis überkommt.Plötzlich passt alles zusammen. Die Tatsache, dass der Hörsaal schon so voll ist, damit sie sich die besten Plätze sichern können. Und dass die besten Plätze in diesem Fall ganz vorne liegen. Dort, wo man die Poren des Dozenten sehen und sein Parfum riechen kann.»Hastings ist heiß«, verbalisiere ich meine Vermutung und sehe den Studenten neben mir schmunzeln.»Alle reißen sich darum, ihn als Dozenten zu bekommen, obwohl sie kein Interesse an der Materie haben und heillos überfordert mit seinem Unterrichtsstil sind. Ich hatte schon Ethikkurse bei ihm. Da war es dasselbe.«Ich nicke interessiert. Ich weiß nicht, wie Hastings aussieht, aber ich habe auch schon gehört, dass seine schriftlichen Tests überdurchschnittlich anspruchsvoll sein sollen und seine mündlichen Prüfungen gefürchtet werden. Seine Durchfallquote schießt in jedem Semester durch die Decke. Trotzdem sitzen alle in der ersten Reihe mit einem aufgeregten Grinsen auf den Lippen da und warten fast schon sehnsüchtig auf ihre akademische Hinrichtung.Man sagt zwar, der beste Trick des Teufels sei, alle glauben zu machen, es gibt ihn nicht. Ich behaupte aber, sein bester Trick ist, attraktiv zu sein. ..
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