Kurzbeschreibung: Die Goldenen Zwanziger Die 1920er Jahre sind meine Zeit! Ich liebe sie schon immer, schaue alle Filme und Serien, lese alle Bücher und höre die Musik aus dieser Zeit. Mich fasziniert das Berauschende, die Aufbruchsstimmung, der Tanz auf dem Vulkan und zwischen den Welten, die Mode, die Kunst, Musik, die Frauenbewegung, die Wildheit, Ausgelassenheit, die ganzen Strömungen einer vollkommen neuen Gesellschaft. Die Nazi-Diktatur war beinahe noch völlig undenkbar. Eine liebe Freundin von mir hat es mal so ähnlich formuliert, ich hätte die Goldenen Zwanziger des letzten Jahrhunderts für mich in meinem Wesen und Aussehen in die Gegenwart übertragen. Das fand ich irgendwie passend. Deshalb war schnell klar, dass mein historischer Roman in den Golden Twenties spielen muss. Von der Buch-Idee zur Umsetzung Als ich vor einigen Jahren einer Freundin von meiner Buch-Idee einer Tänzerin im Berlin der 1920er Jahre erzählte, sagte sie sofort: „Dann musst du unbedingt zu Clärchen!“ Ich wusste nicht wer das war, geschweige denn, was das mit meinem Buch zu tun haben sollte, und wäre im Leben nicht auf ein Ballhaus gekommen. Nachdem sie mir erklärt hatte, dass „Clärchens Ballhaus“ in Berlin Mitte eines der letzten erhaltenen und noch ‚lebendigen‘ Ballhäuser aus der Zeit um 1900 war, und deshalb historisch gesehen nahezu einzigartig, war ich sofort neugierig. Schon beim ersten Besuch hat es mich voll erwischt, denn „Clärchens“, wie die Berliner das Haus liebevoll nennen, ist wirklich wie aus der Zeit gefallen und versprüht immer noch den Charme von früher. Wie mit einer Zeitmaschine wird man zurückkatapultiert in die Goldenen Zwanzigerjahre. Wie Geschichte zum Anfassen, zum Träumen, zum Mitmachen, einfach zum Schwelgen. Hier wollte ich die Geschichte meiner Tänzerin ansiedeln, in diesem Haus, das so viele Menschen bis heute durch Tanz und Musik verbindet und prägt. So wird das Gebäude zur heimlichen und titelgebenden Heldin. Die Protagonistin des Romans Meine Hauptfigur, die Tänzerin Lulu, ist inspiriert von Frank Wedekinds „Lulu“ aus seinem Theaterstück „Erdgeist/Die Büchse der Pandora“ (1895/1913). Mich hat diese Tragödie und ihre Themen im Studium so fasziniert, dass ich meine Magisterarbeit sogar geschrieben habe über „Die Konfiguration von Weiblichkeit in Frank Wedekinds Lulu“. Meine moderne Lieblingsinszenierung ist die 1988 von Peter Zadek am Hamburger Schauspielhaus mit der großartigen Susanne Lothar. Diese Figur und ihre Projektionen hat mich nie losgelassen, ich habe jede Rezeption verinnerlicht! Und jetzt habe ich also tatsächlich meine eigene Lulu-Figur erschaffen, die bei mir einmal jedoch viel individueller ist und außerdem nicht von Jack the Ripper ermordet wird am Ende. Das Eintauchen in verschiedene Rollen liebt sie aber genauso wie ihre Vorgängerinnen. Eine starke Frauenfigur „Im Ballhaus brennt noch Licht“ spielt in der Zeitspanne von 1913-1946. Dieser Roman ist für mich persönlich meine Kür, weil er alles vereint, was ich bin und kann. Ich ..
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