Kurzbeschreibung: Sie haben mit der Dallmayr-Saga aus dem Stand die Bestsellerlisten erobert und viele Leserinnen und Leser begeistert. Wie ging es ihnen mit diesem Erfolg? Der Erfolg hat mich doch ein wenig überrascht und natürlich sehr gefreut. Allein die vielen begeisterten Zuschriften von Leserinnen und Lesern, das große Interesse der Presse, die vielen Menschen, die zu meinen Lesungen gekommen sind. Es waren ja nicht die ersten Bücher, die ich veröffentlicht habe, ich schreibe schon viel länger. So sehe ich den Erfolg nun auch als Summe und Krönung meines Schreibens und meines Autorinnenlebens. Eine Art Erntedank, und dafür bin ich tatsächlich sehr dankbar. Im dritten Band rund um „den Dallmayr“ stehen dunkle Zeiten bevor. Wie wichtig war es Ihnen, auf diesen Teil der deutschen Geschichte hinzuweisen? Der dritte Band beginnt ja 1933, weil es das Jahr war, in dem der Kaffee zu Dallmayr kam, also die eigene Kaffeerösterei im Haus startete. Es wäre unmöglich gewesen, die Zeitgeschichte auszuklammern, wo das Haus Dallmayr doch mitten im Herzen der Münchner Altstadt liegt, quasi im Auge des Sturms, der sich damals in der “Hauptstadt der Bewegung” zusammenbraute. Wie schwer es war, das Geschäft durch diese Jahre zu bringen, einen zweiten Krieg zu überstehen, um am Ende inmitten von Ruinen zu stehen, auch darum geht es im dritten Band. Und am Schluss heißt es Abschied nehmen. Wie schwer fiel ihnen der Abschied von ihren Figuren und dem Münchner Traditionsgeschäft? Der Abschied von Paul und Lotte, Gregor und Selma fiele mir wirklich sehr schwer, wenn ich nicht schon in eine neue Welt und ein neues spannendes Romanprojekt eingetaucht wäre. Wieder geht es um eine Familie, die sich durch manchmal leichtere, manchmal schwere Zeit fortentwickelt, in dem jüngere Generationen neue Wege beschreiten und damit fast scheitern, am Ende aber doch erfolgreich sind. ..
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