Kurzbeschreibung: „Wir leben in einem Land, in dem vor allem die Ungleichheit der Vermögen sehr groß ist - auch im internationalen Vergleich. Das oberste Prozent der Bevölkerung hat ca. ein Drittel des Vermögens. Deutlicher ist die Ungleichheit noch bei Betriebsvermögen: Da liegen, Schätzungen der Uni Duisburg zufolge, 86 Prozent bei den reichsten 1,5 Prozent. Das heißt: Vermögen ballt sich in Deutschland bei einer kleinen Gruppe von Menschen. Rund viertausend Haushalte, das sind die hinter den Milliardärsvermögen, besitzen geschätzte 1,4 Billionen Euro, rund drei Mal so viel wie der gesamte Bundeshaushalt." „Wenn man das so genau wüsste. Was fehlt, ist so etwas wie eine Soziologie der Superreichen. Großer Reichtum ist in Deutschland extrem schlecht erforscht. Auch bei Studien, auf denen „Reichtumsforschung“ draufsteht, geht es, wenn man genau hinschaut, oft eher um den millionaire next door, Menschen, die ein, zwei Millionen haben. Das sind keine Superreichen. Es gibt inzwischen, zum Glück, Projekte, die das ändern wollen: am Max-Planck-Institut in Köln oder auch ein Forschungsprojekt der Volkswagenstiftung. Aber vieles steht noch am Anfang. Ein paar grundsätzliche Aussagen über Superreiche lassen sich natürlich treffen: Superreiche sind in der Mehrheit männlich. Sie sind fast immer Westdeutsche. Und nicht selten haben sie ihr Geld, zumindest in Teilen, geerbt." Julia Friedrichs ..
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