Kurzbeschreibung: Wie würden Sie Gegen den Wind des Widerstands in drei Worten beschreiben? Die Geschichte einer starken Frau. (Das sind fünf Worte … oje!) Was mögen Sie am meisten an Ihrer Hauptfigur Helen? Gibt es eine Figur, über die es Ihnen schwer fiel zu schreiben? Helen ist eine selbstbewusste junge Frau, die bereit ist für ihren Traum zu kämpfen. Es dauert eine Weile, bis sie erkennt, dass sie unter dem Deckmantel der „Fürsorge“ in einen goldenen Käfig gesperrt werden soll. Helen gelingt es, sich zu befreien. Das hat mir sehr imponiert. Grundsätzlich habe ich keine Probleme damit, ambivalente Figuren - wie Hermann - zu beschreiben. Niemand ist nur schwarz oder weiß. Es sind die vielen Grautöne, die Geschichten spannend machen. Was macht eine Geschichte zu einer Geschichte, die Sie erzählen möchten? Es sind die Figuren, die mich fesseln müssen. Besonders gerne schreibe ich über Menschen, die Außergewöhnliches geleistet haben und aus irgendeinem Grund in Vergessenheit geraten sind. Sie vor den Vorhang zu holen, bereitet mir große Freude. Würden Sie sagen, es ist schwieriger, über tatsächliche historische Ereignisse und Personen zu schreiben, als vollkommen fiktionale? Beides hat seinen Reiz. Wenn ich über historisch belegte Personen schreibe, versuche ich diesen Figuren möglichst treu zu bleiben, was nicht immer einfach ist. Gründliche Recherchearbeit ist dabei sehr wichtig. Was macht Ihnen am meisten Spaß, wenn Sie mit der Arbeit an einem neuen Roman beginnen? Ich mag es, meine Figuren zu entdecken. Erst wenn ich sie greifen kann, beginne ich mit der eigentlichen Arbeit, dem Schreiben. Oft werden die Protagonisten einer Geschichte während des Schreibprozesses zu lieben Freunden. Wer darf als erstes Ihre Manuskripte testlesen? Meine jüngste Tochter, Ida. Sie studiert Animationsfilm in Mailand und hat ein sehr gutes Gespür für Geschichten. Sie erkennt Schwachstellen sofort. Lassen Sie sich von den packenden Erzählungen in unseren historischen Romanen verzaubern: ..
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