Kurzbeschreibung: Amanda ist eine tiefgründige, komplexe und melancholische Figur. Wie schwer war es für dich, dich in sie hineinzuversetzen? Hast du dabei vielleicht sogar etwas von ihr gelernt? Vieles an ihr hat mit mir selbst zu tun, auch wenn ich in einigen Bereichen ganz anders bin. Deswegen ist es mir nicht schwergefallen, mich in sie hineinzuversetzen. Was ich von ihr gelernt habe, ist, mit den dunkleren Seiten in mir Frieden zu schließen, zumindest ein wenig. Damit habe ich gar nicht gerechnet und es freut mich sehr. Beim Lesen des Romans fällt immer wieder auf, wie gekonnt du mit Sprache spielst. Ist das etwas, das dir ganz natürlich von der Hand geht oder denkst du über jede Formulierung genau nach? Ich versuche, nicht aktiv über Formulierungen nachzudenken, sondern eher tief in eine Situation einzutauchen und sie wie eine Zuschauerin zu beobachten, mitzufühlen und dann zu beschreiben, wie es aussieht, klingt, riecht, sich anfühlt. Was ist dein Ziel mit dem Roman? Steckt eine Botschaft drin, die du vor dem Lesen ohne Spoiler mitteilen kannst? Mich beschäftigt Kommunikation in Familien seit langem. Und was passiert, wenn sie eben nicht stattfindet. Ich glaube, dass Lügen, Schweigen und fehlende Kommunikation eine Familie über Generationen vergiften können. Diese Mechanismen interessieren mich sehr. ..
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