Kurzbeschreibung: „Sie sind nicht Lady Mariska“, stellte er dümmlich fest und sprang auf. Die Betrügerin mit dem kastanienbraunen Haar erhob sich anmutig, und ihre dunkelrosa Lippen verzogen sich zu einem verschmitzten Grinsen, das genauso verwirrend war wie ihr erstes Lächeln. „Ich könnte Lady Mariska sein. Wenn Ihr es möchtet.“ Gerrit stand der Mund offen. Nichts in seinen bisherigen siebenunddreißig Jahren und einhundertneunundsechzig Tagen hatte ihn auf eine solche Antwort vorbereitet. Sie lachte kehlig über seine sprachlose Verblüffung und schloss dann mit schneller Anmut die Distanz zwischen ihnen, wobei sie den Blick auf seinen Mund richtete. Erst als er die Wärme ihrer Hand durch den Stoff seiner Kleidung auf der Brust spürte, wurde Gerrit bewusst, dass er bei ihrer Berührung nicht zurückgeschreckt war. Eine beispiellose Reaktion auf eine beispiellose Situation. „Ihr habt so einen strengen Mund“, sinnierte sie, dann streckte sie die Hand aus und berührte mit einem Finger seine Unterlippe. Diesmal reagierte sein Körper auf die ihm vertraute Weise und zuckte zurück – eine Reaktion, die ihn fast jedes Mal überkam, wenn ihn eine andere Person berührte. Seine Muskeln erstarrten wie Stifte in einem Schließzylinder, während er sie aus großen Augen ungläubig anstarrte. Dann stellte sie sich auf die Zehenspitzen und presste ihre Lippen auf seine. ..
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