Kurzbeschreibung: Tassilo SchwarzWas hat sich Vater bloß dabei gedacht, als er dieses dämliche, für mich unverständliche, Testament verfasst hat? Er wird doch nicht geglaubt haben, dass ich mich einfach so seinem Willen beuge und ein ganzes langes Jahr auf Texel verbringen werde. Was wahrscheinlich nicht wirklich unzumutbar wäre, wenn es da nicht eine gewisse Auflage gäbe …Jedenfalls werde ich nicht nach seiner Pfeife tanzen. Wenn es sein muss, werde ich das Testament anfechten. Ich werde alles dafür tun, dass schon recht bald ein wahrer Geldsegen auf mich nieder prasseln wird. Jedoch nur eines nicht, mir meine gepflegten Hände in der Inselgärtnerei schmutzig machen, die Vaters urplötzlich ins Leben gerufener, absolut umwerfend aussehender Tochter zum Teil gehört. Ein Kuckucksei, wie ich, soll offensichtlich dafür bestraft werden, dass die Ehefrau des hochangesehenen Theodor Schwarz von einem seiner Arbeiter geschwängert wurde … Demy van de Berg Hätte ich bloß einen Funken davon geahnt, was mich erwartet als ich mich mit meinem Jungen und unserem Vierbeiner auf den Weg gemacht habe, um diesen Notartermin wahrzunehmen, dann wäre ich mit Sicherheit auf meiner geliebten Insel geblieben.Was sind Tassilo und Elise Schwarz nur für arrogante Menschen. Sie tun ja gerade so, als wären sie beide der Nabel der Welt. Allerdings haben beide ganz schnell einen Dämpfer verpasst bekommen, weil Theodor Schwarz, der erst nach seinem Tod sich als mein leiblicher Vater geoutet hat, weder seine Ehefrau noch seinen gutaussehenden Ziehsohn großzügig bedacht hat. Erst nachdem ich Tassilo ein Jahr lang in unserem Zuhause wohnen und in unserer Gärtnerei arbeiten lasse, werden wir beide zu unserem Erbe kommen. Selbstverständlich schlage ich auf der Stelle mein Erbe aus. Ein Jahr lang, Tag täglich viele Stunden am Tag diesen arbeitsscheuen arroganten Menschen ertragen zu müssen, dass wäre dann doch zu viel des Guten. Allerdings habe ich nicht mit Tassilos Hartnäckigkeit gerechnet … ..
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