Kurzbeschreibung: Zwei Jahre sind vergangen, seit Dean Berlin und seine große Liebe Isabell verlassen hat. Er lebt mittlerweile ein neues Leben: ohne Alkohol, ohne Drogen, aber auch ohne Musik.Wie es Ben und Isabell in Berlin ergangen ist, weiß er nicht, denn er hat alle Brücken abgebrochen.Mit Freundin Linda könnte er glücklich werden. Doch dann erhält er einen Anruf aus der Heimat, der sein mühsam errichtetes Kartenhaus zum Einsturz bringt.Teil 2 der Liebesroman-Dilogie: Eine Familie, folgenschwere Entscheidungen und ein Unglück, das alle wieder vereint.Leseprobe:Dean strich sich durch die Haare und stieß die eben angehaltene Luft wieder aus. In diesem Moment schoss ein Gefühl der Reue durch ihn hindurch. Es fühlte sich an wie tausend Nadelstiche in seinem Herzen.»Es tut mir leid, Izzi.« Sie starrte ihn an und ihre Augen glänzten. Aber dieser Ausdruck war schnell wieder vorbei. Sie riss sich zusammen, genau wie er.»Was genau meinst du?«Kurz war er geneigt, ihr zu erzählen, dass er es so gewollt hatte. Dass er den Kontakt mit Absicht abgebrochen hatte, sämtlichen Kontakt. Doch er konnte nicht. Sie sollte nicht wieder so nahe an ihn herankommen. Er wollte das nicht.»Ach, nichts«, sagte er daher nur und schaute auf seine Hände.Ihr leises und enttäuschtes: »Okay« ging ihm unter die Haut. Er schaute hoch und in diesem Moment erkannte er, dass es niemals vorbeigewesen war zwischen ihnen. Dass sie niemals hätten getrennte Wege gehen dürfen. Dass ihre Gefühle füreinander immer noch da waren und dass es genauso wehtat, wie vor zwei Jahren. Er musste etwas tun. Er musste diesen Schmerz bekämpfen, bevor es ihn zerriss.Nur was?Er zögerte noch kurz, dann hob er die Hand und legte sie ihr auf die Wange, um die Träne, die aus ihrem linken Auge gequollen war, aufzuhalten. Doch es war zu spät. Sie fiel zu Boden und vermischte sich mit dem einsetzenden Regen, der ihre Jacken und ihre Haare durchnässte. Ein kalter Wind ruckelte an ihren Klamotten, aber sie bewegten sich nicht. Er konnte das Zittern spüren, was durch sie hindurchging, doch er ließ sie nicht los, ließ seine Hand auf ihrer Wange ruhen und sie schloss die Augen. Der Moment schien ewig zu dauern und er hätte die plötzliche Nähe gerne zugelassen, doch als sie nun ihre Wange in seine Hand schmiegte, stürzten die alten Erinnerungen wieder auf ihn ein. Der Schmerz über ihre Trennung, die Wut darüber, dass sie noch einmal mit Ben geschlafen hatte, all der ganze Mist, der sie auseinandergebracht hatte. Und er wusste, er konnte das nicht tun. Er konnte sie nicht wieder in sein Herz lassen. Sie würde es wieder zerstören. Also ließ er die Hand sinken und trat einen Schritt zurück. Sie öffnete die Augen und erkannte das große Bedauern in seinem Gesicht.Es war zu früh über Freundschaft nachzudenken. Es war zu früh, über ein Verzeihen zu sprechen. Es war einfach nicht der richtige Zeitpunkt. Sie räusperte sich und sagte:»Wir sollten reingehen.«»Ja, sollten wir.« Sie liefen zur Tür und hielten Abstand zueinander, aber sie waren sic ..
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