Kurzbeschreibung: Ihr habt zu dritt ein Buch geschrieben. Wie kam es zu dem Projekt? Tonia: "An einem verregneten Novembertag in München wurde uns vom Verlag vorgeschlagen, zusammen ein Weihnachtsbuch zu schreiben. Noch in der Nacht warfen wir ein paar Gedanken zusammen und schon sahen wir es vor uns: den Ort, die Figuren und ihr trotz widriger Umstände gemeinsam gefeiertes Weihnachten. Das war ein mit drei multiplizierter Geistesblitz." Leonie: "Mir wurde die Grundidee das erste Mal schon auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt. Damals kannte ich weder die Mädels, noch hatte ich eine Ahnung, wie das Projekt genau aussehen sollte oder Erfahrungen damit, mit anderen Autorinnen zusammen zu schreiben. Trotzdem fand ich die Idee spannend und unglaublich unique. Deswegen habe ich mich auf den November gefreut, wo wir uns im Zuge eines Bloggertreffens in München das erste Mal treffen sollten und das Projekt näher vorgestellt wurde. Und dann war es wie Tonia sagt. Ein bisschen Liebe auf den ersten Blick, sowohl was das Projekt anging, aber vor allem auch untereinander. Es hat sofort gepasst und obwohl wir so grundverschieden sind – oder gerade deshalb –, hat sich unsere Arbeit unfassbar gut ergänzt." Valentina: "Liebe auf den ersten Blick unterschreibe ich sofort. Meine Agentin hatte mir vor dem Wochenende schon was von einem geheimen Weihnachtsprojekt erzählt und ich war sofort Feuer und Flamme, vor allem als dann die Details klar wurden. Eine Geschichte, drei Paare und drei Autorinnen klang nach unglaublich viel Spaß – was sich am Ende natürlich auch bewahrheitete." Wie lief eure Zusammenarbeit ab? T: "Sie begann in einer Hotelbar und wurde via Videocalls und durch sehr viele Sprachnachrichten fortgesetzt. Von der Grundidee zum Szenenplan über Charakterinformationen stand alles sehr schnell. Dann füllten wir jeweils die uns zugewiesenen Kapitel mit Text und luden sie in ein gemeinsames Dokument hoch. Dann gab es Anmerkungen von den anderen dazu. Am Ende mussten wir nur noch ein paar Anpassungen vornehmen, damit alle Übergänge stimmten." L: "Was mich begeistert hat, war die Effektivität, die Harmonie und das Vertrauen in der Zusammenarbeit. Bereits wenige Tage nach unserem ersten Treffen hatten wir ein fertiges Exposé. Dann den Vertrag und zeitgleich haben wir bereits die von Tonia beschriebene Vorarbeit geleistet und zwei Monate später standen einfach schon große Teile des Manuskripts. Und das, obwohl ich gedacht hätte, dass es wesentlich länger dauern würde, wenn gleich drei Autorinnen an einem Projekt arbeiten. Aber das Gegenteil war der Fall und hat uns den perfekten Schreibflow beschert. Auch, weil wir so herrlich unkompliziert miteinander umgehen konnten, es gab nie Streit oder Unstimmigkeiten. Das lag sicher zu einem sehr großen Teil daran, dass wir uns von Beginn an vertraut haben, aber auch daran, dass jeder von uns zum Wohl der Geschichte gern einen Schritt zurück gemacht hat. Es war lustig, effektiv, einfach arbeiten auf Augenhöhe – Teamwork at it‘s b ..
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