Kurzbeschreibung: Das amerikanische Wintersportparadies Aspen ist der Schauplatz deiner Winter-Dreams-Reihe – wie kam es dazu? Ich wollte unbedingt ein Setting, das einerseits winterlich ist und andererseits ein Stars-Hollow-Gilmore-Girls-Feeling rüberbringt. Da kam mir sofort Colorados Kleinstadt Aspen in den Sinn. Das abendliche Lichtermeer, die süßen Häuser, verschneite Berge inmitten idyllischer Harmonie, hinter der sich melancholische Herzen verstecken – das war meine Intention. Als Autorin und Buchbloggerin führst du ein Doppelleben und tauchst sowohl in deine eigenen als auch in Welten aus fremden Federn ein. Wie lassen sich Schreiben und Bloggen vereinbaren? Ich habe immer schon gelesen, und immer schon geschrieben. Indem ich meine Liebe zum Lesen mit anderen teile, kann ich mich über Bücher austauschen und habe Freude daran. Es macht mich glücklich. Genauso hilft mir jedes Buch, mich schriftstellerisch weiterzuentwickeln. Ich atme Worte ein und lasse sie zu einem Teil von mir werden. Schreiben und Bloggen, das gehört beides zu mir, und das trenne ich nicht, weil es mich nur ganz gibt – nicht halb. Dein Reihenauftakt LIKE SNOW WE FALL handelt von einer Eiskunstläuferin, die von einer erfolgreichen Karriere träumt. Was fasziniert dich an dieser Sportart? Stehst du selbst auf dem Eis? Hinter der Ästhetik im Eiskunstlauf steht Ehrgeiz. Ich selbst bin extrem zielstrebig und gebe nie auf, und genau das sehe ich in den Augen einer Eiskunstläuferin. Ich blicke hinter die Fassade; sehe puren Willen hinter zauberhaften Pirouetten, Kampfgeist in jedem Sprung. Früher habe ich lange Rollkunstlauf gemacht. Ich konnte mich nie mit dem Laufen auf Kufen anfreunden – aber insgeheim habe ich Eiskunstlauf immer bevorzugt. Wie würdest du deine Winter-Dreams-Reihe beschreiben? Gibt es darin zentrale Themen, die dir besonders wichtig sind? Besonders wichtig ist mir beim Schreiben meiner Bücher, wichtige Themen anzusprechen. Meine Charaktere müssen leiden und sie müssen wachsen. Sie müssen ganz einfach echt sein. Ich möchte, dass meine Leserinnen und Leser sich wiederfinden oder einfach mitwachsen können. Was möchtest du deinen Leserinnen und Lesern zum Schluss noch mitteilen? In meinen Büchern versuche ich jedem nahe zu bringen, dass es okay ist, einen eigenen Weg zu gehen. Man muss nicht das tun, was die Gesellschaft von einem verlangt. Man muss auch nicht lachen, wenn man traurig ist, und vor allem sollte man immer tiefer blicken. Schwachstellen erkennen. Sich selbst finden. Den Sinn des Lebens hinterfragen und eventuell neu ausrichten, wenn man das will. Sich frei machen von äußerlichem Druck. Und auf sein Herz hören, wenn es ruft, denn ganz egal, ob es passt oder nicht – das Herz hat Priorität und weiß, was richtig ist. ..
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