Kurzbeschreibung: „Dafür gibt es gleich mehrere Gründe: Seit 2008 lebe ich auf Sylt, ich habe verschiedene Erlebnis-Reiseführer über die facettenreiche Insel geschrieben, und ich besitze einen Hund, mit dem ich Mantrailing (Personensuche) mache, was ebenfalls in den Roman einfließt. Mein Hund, ein Chebo, ist der beste Freund von Dackel Max und hilft ihm so manches Mal aus der Klemme – wobei das genaugenommen recht häufig vorkommt, denn der Abstand zwischen zwei Katastrophen beträgt genau eine Dackellänge – seine Dackellänge. Auf ausgiebigen Hundespaziergängen fallen mir immer neue Abenteuer ein. So kann man im Roman das Inselfeeling genießen, man streift mit Dackel Max durch das Kapitänsdorf Keitum, entdeckt die Lister Wanderdünen und den Hörnumer Hafen, sowie manch unbekannte und spannende Orte. Es ist wie ein Urlaub auf Sylt, der für Frauchen Ronja allerdings nicht ganz so verläuft, wie geplant – vorsichtig ausgedrückt.“ - Sina Beerwald Mein Name ist Maximilian von Großbeeren, kurz Max, aber ganz sicher nicht Maxl oder Maxlchen, wie mein Frauchen behauptet. Und da, wo ich bin, ist das Chaos nicht weit. Camper, der Hund unseres Platznachbarn, dessen Name Programm ist, weil er seit seiner Welpenzeit auf dem Campingplatz lebt. Seine Rasse kennt kaum einer, er ist ein Chebo, und Camper ist mit seinem weißen langen Fell und dem Steh- und Schlappohr ohnehin etwas Besonderes und immer gut drauf. Auf ihn kann man zählen, und wir mussten uns sogar schon gegenseitig das Leben retten, das war weniger lustig. Wobei – im Nachhinein betrachtet schon. Hans-Gert, ein afghanischer Windhund, der am liebsten mit gestylter Mähne in Kampens Edelbars sitzt, wenn er uns nicht gerade aus der Patsche hilft. Bobbi, ein Bobtail, lässt kein Fettnäpfchen aus und tapst wegen des dichten Fells, das ihm vor den Augen hängt, ziemlich blind durchs Leben, ist aber immer zur Stelle, wenn man ihn (nicht) braucht. Chiwa, eine Chihuahua-Hündin mit großer Klappe, die aber mutig wie eine Löwin sein kann, wenn‘s drauf ankommt. Herr König, seine Majestät, ein Königspudel, bringt seinem Herrchen nicht nur die Zeitung, sondern liest sie auch selbst und macht nur Platz, wenn es ihm genehm ist. Rotti, ein Rottweiler, der Hund des Platzwarts, unser Rudelführer im Ruhestand, der im vergangenen Sommer am Rande eines Nervenzusammenbruchs den Fressnapf hingeworfen und den Posten an mich übergeben hat, weil ich das Kleingedruckte nicht gelesen habe. ..
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