Kurzbeschreibung: „Er hätte gewarnt sein müssen und einfach zu Hause bleiben an diesem 15. August: den Feiertag genießen, sich des Lebens erfreuen, vielleicht zwischendurch ein Eis holen, eine Klobasse oder Käsekrainer, und es gemütlich angehen. Klingt ja nicht umsonst nur anderswo wie eine Hochschaubahn, ein Aufputschmittel, ein Kräuterbitter: Ferragosto, halb Italien steht Kopf, während sich hierzulande die ganze Geschichte eher nach Bummelzug anhört, einer Pensionistenreise zu irgendeinem Heurigen, einem Wanderausflug zu einem Lebensbaumkreis oder einer Schifffahrt über den Bodensee: Maria Himmelfahrt. Alles also ziemlich entspannt. Willibald Adrian Metzger aber wollte es anders, war an diesem Tag der Einsamkeit und Hitze in den Gewölbekeller seiner Werkstatt geflüchtet, stand geschäftig vor der Werkbank, und was dann hereinkam, wird ihm auf Lebzeiten immer wieder Alpträume bescheren, den Schweiß auf die Stirn zaubern und diese Gewissheit verpassen: „Ich hab ihn umgebracht! Umgebracht.“ Aber selbst schuld. Er mochte ihn eben noch nie. Den August. Drei davon sind dem Metzger in seinem Leben schon untergekommen. Und erfreuliche Begegnung war da bisher keine dabei. Wenn das also kein böses Omen ist, was dann!“ aus: „Der Metzger fällt nicht weit vom Stamm“ ..
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