Kurzbeschreibung: Der fünfte Fall für Bäckerin Kathi Brandner – bayerisch, warmherzig und humorvoll.Eigentlich hätt sich die Kathi Brandner grad genug zu tun: zwölf Bauernbrote in den Ofen schieben, den Vater vom nächtlichen Decke-Anschauen abbringen, dem Lukas glauben, dass aus seinem Film was wird. Aber nein, jetzt legt die Hilde Pollinger ihre grüne Mappe auf den Tresen — Belege über Geld, an dessen Weggeben sie sich nicht erinnert. Und der Hans Reisinger, der dem Lukas grad noch seinen liebsten Schraubenschlüssel geschenkt hat, liegt am Pfingstmontag tot in seiner kalten Werkstatt.»Vertrauen Sie nur zertifizierten Anbietern. Wir sind als einer der wenigen Krypto-Berater in Bayern von der BaFin zertifiziert ...« — Und beim dritten Mal Anhören hört Kathi, was nicht stimmt: An der Stelle, wo die Frau atmen müsste, atmet niemand.Während der Ludwig in Weilheim Sofortkredite und Generalvollmachten vergleicht und langsam dahinterkommt, was eine freundliche Stimme, ein Hardware-Stick und zwölf auswendig gelernte Wörter mit den Ersparnissen eines ganzen Dorfes anrichten können, sitzt am Tresen die Hanni Mauthner — pensionierte Sparkassen-Frau, die im Ruhestand alles verlernt hat außer dem Misstrauen. Und vom Andreas Mauthner, der seit März weg ist, liegt nur ein Zettel: Ich melde mich.Eine grüne Mappe, zwölf Sofortkredite, ein toter Mechaniker. Vorsorge? Oder Beute?Moosrain rechnet nach. Der Stammtisch zählt mit. Und bei der Zenzi steht der Krautsalat — den macht sie nur, wenn`s drauf ankommt.Der Kommissar wohnt jetzt in der Einliegerwohnung, und niemand in Moosrain traut sich zu fragen, ob das ein Zwischenstopp ist oder ein Anfang. Der Lukas wartet auf Post vom Bernd-Eichinger-Platz. Und der Xaver hat ein neues Notizbuch angefangen. In Moosrain bleibt nie lange alles, wie es war. ..
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