Kurzbeschreibung: Brennen musst du.Zwischen Vampiren, Werwölfen, Hexen und Geistern zeigt sich plötzlich eine neue Bedrohung, die eine entscheidende Frage aufwirft: Ist der Feind meines Feindes ein Freund, dem ich vertrauen kann?Vampirjägerin Crystal muss den richtigen Weg wählen, um das Leben ihrer Lieben zu schützen und die Welt von morgen vor dem Chaos zu bewahren. Gar nicht so einfach, wenn das eigene Herz dabei verbrennt …Band 4 der fantastischen Crys-Tale-ReiheEine Dystopie, die im Jahre 2035 spielt mit einer starken Vampirjägerin als Protagonistin. Slow Burn Romance, Enemies to Lovers, Found Family und die Charakterentwicklung der Figuren tragen die Geschichte.CrysEin Wolf heulte in der Ferne, Lori entwich ein Zischen, ich sprang auf, während der Geruch ihres süßen Blutes meinen Atem beschleunigte und meinen Verstand benebelte. Sie steckte ihren verletzten Finger in den Mund, doch mein Kopf hatte den Duft bereits abgespeichert, in Einzelteile zerlegt, in schillernde Farben und sanfte Klänge übersetzt und spielte ihn mir in Endlosschleife vor.Rot, rot, rot …Wir starrten uns an.… sind alle meine Gedanken.Der Pfeil in meiner Hand zerbrach mit einem Knacken. Ich drückte mir das spitze Holz in die Handfläche. Der Schmerz sandte einen Impuls an mein Nervensystem. Er genügte.Ich warf mich mit brennender Kehle herum und sprintete in den Wald. Weg.Friedlich?Wie zur Hölle sollte das funktionieren!?Ich öffnete meinen Mund für einen stummen Schrei, der meinen Körper zu bersten drohte. Die Sucht hielt mich fest in ihren scharfen Krallen. Würde das jetzt ewig so weitergehen? Ginge die Sucht nach Vampirblut in 4 Jahren nahtlos in die Sucht nach jeglichem Blut über? Noch konnte ich widerstehen, noch beherrschte Vernunft meine Gedanken, solange die Bindung zu den Wesen um mich herum stark genug war. Doch sollte ein feindlicher Vampir den Hauch eines Gerüchtes über meinen Zustand erfahren …Ob Grille mich ein weiteres Mal retten würde?„Würdest du?“, flüsterte ich in die Morgendämmerung. Mein Kindheitsfreund verließ mich niemals. Er schwebte als unsichtbare Restenergie um mich herum. Vielleicht hatte er noch etwas zu erledigen. Vielleicht hatte ich ihn mit mir genommen, als ich seine Hand im Tod umklammert hatte. Vielleicht hielt ihn das schlechte Gewissen an meiner Seite. Er hatte uns verraten, aber letztendlich hatte er mich gerettet. Dreimal. Vor Mandriya, vor dem Verlust meiner Kontrolle und der damit einhergehenden Verwandlung in einen Hook, vor dem Tod in einem von Vampiren kontrollierten Einkaufszentrum.Ich widerstand dem Drang, mit den Händen in der Luft zu wedeln und legte sie um den schuppigen Stamm einer Fichte. Ich veratmete den Geruch des Blutes und konzentrierte mich auf die knackenden, braunen Nadeln unter meinen Schuhen, den klebrigen Duft nach Harz und den Wind, der über meine Wangen strich und meine unregelmäßigen Haarspitzen bewegte. Die raue Rinde an meiner Stirn erdete mich.Vielleicht war ich es auch, die Grille nicht gehen lassen konnte.Er war ein Hook ge ..
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