Kurzbeschreibung: »Wenn ich mich nicht irre, warst du diejenige, die sagte, sie wolle nichts mehr mit mir zu tun haben. Du hast mir das Gefühl gegeben, ein Monster zu sein. Das tust du immer noch. Trotzdem willst du mit mir zusammenarbeiten.«»Weil du mich kennst und ich dich. Das macht es einfacher.«»Nein, das macht es komplizierter.«Die investigative Journalistin Eden hat sich geschworen, sich von ihrem Ex-Freund West und der übernatürlichen Welt fernzuhalten, dennoch wird sie jede Nacht von Albträumen gequält. Als Menschen verschwinden und jemand droht, das Geheimnis der Wesen zu enthüllen, bleibt ihr keine Wahl: Sie muss sich mit West verbünden. Während die Bedrohung näher rückt und die Zeit gegen sie läuft, wachsen Edens Ängste – ebenso wie die tief verborgenen Gefühle für den attraktiven Vampir …L E S E P R O B EIhr stieg ein holziger Geruch mit einem Hauch Minze in die Nase. Sofort spannte sie sich an und drehte leicht den Kopf.Geschmeidig glitt West auf die Bank ihr gegenüber und stützte die Arme auf den Resopaltisch. »Danke, dass du gekommen bist.«»Es geht immerhin um das Leben eines Men…« Sie stockte, umklammerte den Gurt ihrer Tasche. Nein, es ging eben nicht um einen Menschen. »Um ein Leben. Ich will helfen. Hast du meine Mail bekommen?«»Ja. Das Video liegt bei den Technikern, sobald sie was herausgefunden haben, erzähle ich es dir.«Sie rutsche auf ihrem Platz herum. »Warum wolltest du dich mit mir treffen?«»Wir müssen über unsere Zusammenarbeit reden. Wie wir das hinbekommen. Ich will nicht ständig darüber nachdenken, ob eine meiner Bewegungen bei dir einen Herzinfarkt auslöst.«Eine ältere Frau in einer altmodischen Kellnerinnenuniform trat zu ihnen. »Darf ich den beiden Turteltauben etwas bringen?«Das war eindeutig nicht der richtige Ort für ein solches Gespräch. Sie setzte ein gezwungenes Lächeln auf und wollte ablehnen, da knurrte ihr Magen. »Für mich bitte einen Hähnchenburger mit Pommes und eine Cola.«»Ich nehme das gleiche, vielen Dank.« West lehnte sich über den Tisch, musterte sie. »Ich weiß, dass du im Mystic Brews bewaffnet warst. Deine Angst macht diese Sache noch viel komplizierter und deshalb will ich nicht mit dir zusammenarbeiten.«»Weil du es lieber einfach möchtest?«»Weil ich es nicht ertragen kann, wie du mich ansiehst. Du rechnest ständig damit, dass ich dir etwas antue! Verrate mir mal, wie ich damit umgehen soll?«»Und wie soll ich mit dem umgehen, was du mir anvertraut hast?« Sie atmete tief durch, senkte die Stimme. »Du bist ein Vampir, Weston. Deine glühenden Augen verfolgen mich bis in meine Albträume. Wie soll ich mich in deiner Nähe entspannen?«Ein bitterer Ausdruck erschien auf seinen kantigen Zügen und es war, als würde er vor ihr altern. »Genau das ist mein Problem. Du bist gegangen, sobald du mein wahres Wesen gesehen hast, ohne dir die Mühe zu machen, auch nur eine Frage zu stellen.«Um seinem brennenden Blick zu entkommen, senkte sie den Kopf. Ihre Hände zitterten unkontrolliert, weshalb sie die Tischkante umklammerte. »Du ..
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