Kurzbeschreibung: K L A P P E N T E X T»Du hast dich gefragt, ob ich bin wie er. Ob du vor mir Angst haben musst.«»Muss ich denn Angst haben?«, flüsterte sie erstickt.Auf der Flucht vor ihrem Ehemann bleibt Brooke keine Wahl: Sie muss ihren eigenen Tod vortäuschen und eine neue Identität annehmen. Als sie dadurch den attraktiven Jackson kennenlernt, fühlt sie sich endlich wieder sicher. Er bringt sie nach Seattle und hilft ihr, ein neues Leben aufzubauen. Doch auch hier verfolgen sie die Schatten der Vergangenheit und sie entdeckt, dass ihr Retter ein dunkles Geheimnis hütet. Ein Geheimnis, das ihn mit ihrem Ehemann verbindet …L E S E P R O B E»Wo ist die Waffe, mit der Sie geschossen haben?«Sie schnappte nach Luft, wich vor ihm zurück. Seit seiner Ankunft hatte er das Thema nicht erneut angesprochen. Warum musste er jetzt damit anfangen?»Jackson –«, setzte Viola an, doch Agent Hardy hob eine Hand und brachte sie zum Schweigen.»Sie kommt niemals durch die Kontrollen. Außerdem wette ich mit dir, dass sie weder eine Registrierung noch Zulassung oder einen Waffenschein dafür hat. Und wahrscheinlich auch nicht besonders gut damit umgehen kann.«Viola holte Luft, sagte aber nichts und nickte Brooke zu. »Gib mir die Waffe, ich lasse sie verschwinden.«»Aber –«»Ich gebe Ihnen eine andere und sorge dafür, dass sie lernen, damit umzugehen. So ist es für alle sicherer.«Wütend funkelte sie ihn an, zog dann aber ihre Pistole aus dem Rucksack und reichte sie Viola. Tatsächlich lag er mit jeder seiner Vermutungen richtig, doch das würde sie ihm nicht auf die Nase binden. Außerdem war sie ohne die Waffe schutzlos. Und sie hasste jede Sekunde, in der sie sich so fühlte.»Ich sagte ja, er ist ein Kontrollfreak. Aber du kannst ihm vertrauen. Halte dich an seine Anweisungen, dann wird alles gut. Und du rufst mich sofort an, wenn ihr gelandet seid, kapiert, Jackson?«Jetzt lächelte er, wodurch seine Züge weicher wurden und er sympathisch aussah. Kein knallharter Agent, sondern der nette Kerl von nebenan. »Kapiert. Mache dir keine Sorgen, ich passe auf sie auf, versprochen.«Viola umarmte Brooke fest, trat lächelnd zurück. »Alles wird wieder gut, Süße.«Obwohl es ihr schwerfiel, daran zu glauben, nickte sie und folgte Agent Hardy nach draußen. Während er die beiden Koffer verstaute, setzte sie sich auf den Beifahrersitz und sah zu ihrer Freundin zurück. Was, wenn Eric Viola etwas antat, sobald sie ihm gegenüberstand? Er hatte sie noch nie gemocht. Keinen ihrer ehemaligen Freunde.Sie umklammerte ihren Rucksack fester.Das Zuschlagen der Fahrertür riss sie aus ihren Gedanken. Sie musterte den Agenten genauer, betrachtete seine Bewegungen. Da waren weder Sorge noch Zweifel. Alles, was er ausstrahlte, war Selbstvertrauen und Gelassenheit.Nachdem er sich angeschnallt hatte, warf er einen Blick zu ihr und startete den Motor. »Es tut mir leid, dass ich gestern und heute so schroff zu Ihnen gewesen bin, Brooke. Aber –«»Glauben Sie, es war meine Schuld? Was bei dem Motel passiert ist?« Mit den Finger ..
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