Kurzbeschreibung: Ein Kind verschwindet im Schnee. Am Wehr fehlt ein roter Nagel. Und Lyra weiß: Der Winter hat nicht nur Hunger gebracht.Nach dem Bruch des schwarzen Throns versucht Lyra, ein Reich zusammenzuhalten, das noch immer unter alten Wunden leidet. Die Dörfer frieren, die Wehre knacken, und die Menschen haben gerade erst begonnen, den neuen roten Tafeln zu trauen.Dann steht in Niederweide ein krankes Kind nachts aus dem Bett auf. Barfuß geht es durch den Schnee bis zum Wehr — und verschwindet. Keine Spuren zurück. Kein Kampf. Kein Körper. Nur ein Loch im Holz, wo ein roter Nagel herausgerissen wurde.Bald zeigen weitere Kinder dieselben Zeichen: kalte Finger, dunkle Nägel, Wasser im Mund, Worte im Schlaf, die sie nicht kennen dürften. Die Mütter verstecken ihre Kinder. Die Hofwachen kommen zu spät. Jana erkennt in den kleinen Händen den Tod ihres eigenen Sohnes wieder. Und Kael droht an der Angst zu zerbrechen, dass Schutz zu langsam sein könnte.Die Spur führt zu Sava, einer Frau aus den alten Gebundenenzimmern. Sie nimmt die Kinder nicht aus Grausamkeit. Sie glaubt, sie zu retten. Denn für sie ist der Hof noch immer der Ort mit verschlossenen Türen, kalten Betten und Namen an den Zimmern.Lyra muss ein Kind finden, bevor der Frost es nimmt — und entscheiden, wie weit sie selbst in die alte Macht greifen darf, wenn ein kleiner Körper vor ihr nicht mehr atmet.Der rote Frost ist der sechste Band der Schattenblut-Chroniken: düstere Fantasy über Schuld, Kinder, Kälte, alte Gewalt und die Frage, ob man retten kann, ohne wieder zu besitzen. ..
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